Samstag, 28. Juni 2014

Erfrischende Erdbeertorte

Bevor die Erdbeerzeit zu Ende geht, möchte ich Euch noch ein leckeres und einfaches Rezept für eine Erdbeertorte geben. Die Torte ist einfach super an heißen Tagen, da sie sehr erfrischend ist.



Zutaten:

  • 1 Biskuitboden (selbstgemacht - siehe Link)
  • 750g Erdbeeren (waschen und putzen)
  • 1 Pck. Dr. Oetker Quarkfein Vanille
  • 200g kalte Schlagsahne
  • 250g Magerquark
  • 2 Päckchen Tortenguss (gerne mit Erdbeergeschmack)
  • 6 gestr. EL Zucker
  • 500ml Wasser
Zubereitung:
  1. Den Biskuitboden wie beschrieben in einer Springform (bitte mit Backpapier unter dem Teig) backen und auskühlen lassen. Das Backpapier abziehen.
  2. Den Boden auf eine Tortenplatte legen und um den Boden einen Tortenring (ein sauberer Springformrand geht auch) stellen.
  3. 1/3 der Erdbeeren in kleine Stücke schneiden. 
  4. Das Quarkfein nach Packungsanleitung zubereiten, aber statt Milch mit Sahne zubereiten. 
  5. Die Creme auf dem Boden glatt streichen und die klein geschnitten Erdbeeren darauf verteilen. Dabei 1 cm Rand frei lassen, leicht andrücken und für etwa 2 Stunden in den Kühlschrank stellen. 
  6. Die übrigen Erdbeeren halbieren und mit der Schnittfläche nach oben dachziegelartig im Kreis auf den Kuchen legen. 
  7. Den Tortenguss nach Packungsanleitung zubereiten und auf den Erdbeeren verteilen. 

Gutes Gelingen!!!!!


Montag, 5. Mai 2014

Ivonne kocht: Brokkolisalat mit Feta und Granatapfelessig - der erste Gastbeitrag

Nach langer Pause endlich wieder ein Lebenszeichen. Es ist alles gut, nur irgendwie hat die Zeit zum bloggen gefehlt. Meine Kollegin Ivonne und ich tauschen uns immer gerne über unsere Kocherei und Backerei aus. Wobei in letzter Zeit das ganze eher einseitig ist und Ivonne begeistert über ihre neue Kreationen berichtet und ich eher aus der Vergangenheit schöpfe. Doch dann kam plötzlich eine Idee in uns hoch! 
Ivonne muss unbedingt Gastbeiträge auf meinem Blog machen!!! Hier ist nun der erste und ich hoffe es kommen noch ein paar mehr! Ich würde mich freuen! Und ich sage Euch, dies ist nur ein kleiner Vorgeschmack…. 

Und los geht es mit dem Rezept vom Brokkolisalat mit Feta und Granatapfelessig:
Nachdem mein Verlobter am Wochenende über Gelenkschmerzen im Fuß klagte und dies leider nicht auf eine sportliche Phase zurückzuführen ist, sondern er erblich mit Gicht vorbelastet ist, gingen bei mir alle Alarmglocken an: „Schatz, du musst jetzt wieder mehr Sport machen und ab sofort gibt es nur noch vegetarisch ...“ ;-) (wegen den bösen Purinen oder so) So, hier also meine vegetarische Kreation: lecker, schnell und gesund! 

Zutaten:
Brokkoli
Frühlingszwiebeln
Feta
Tomaten
Pfeffer
Salz
Granatapfelessig (funktioniert sicher auch prima mit Himbeeressig oder normalen Weißweinessig)
Olivenöl
Kürbiskerne o.ä.




Brokkoli im Dampfgarer oder im Topf kurz dünsten bis der Brokkoli noch bissfest ist. Tomaten und Frühlingszwiebeln kleinschneiden und mit dem erkalteten Brokkoli mischen. Nach Geschmack mit Salz, Pfeffer aus der Mühle, Granatapfelessig und Olivenöl würzen. Etwas durchziehen lassen (wird bestimmt mit der Zeit immer besser) und zum Schluss den Feta drüber krümeln und eine Handvoll Kürbiskerne drüberstreuen.

Donnerstag, 2. Januar 2014

Irish Beef Stew - was deftiges für die kühlen Tage

So!!!! Wieder in Deutschland nach meinem Aufenthalt in Asien und da habe ich mich gleich mal an ein leckeres Rindfleischgericht gemacht, was ich in "Marions Kochbuch" gefunden habe: das Irish Beef Stew. Ein ziemlich einfaches und gutes Gericht, was jedoch Zeit benötigt. 
Der gute Geschmack an dem Gericht kommt durch das Schweineschmalz zustande. Also bitte nicht mit Öl oder Butter, etc. ersetzen!!!!!!!



Zutaten:
  • 400g Rindergulasch (in größere Würfel geschnitten)
  • 2 EL Mehl
  • 30g Schweineschmalz
  • 400ml Fleischbrühe
  • 200g Möhren
  • 200g Petersilienwurzel
  • 2 Zwiebeln
  • 1 EL Petersilie
Zubereitung:
  1. Gulasch Fleisch in 1 EL Mehl wenden. In einem Schmortopf das Schweineschmalz erhitzen und das Gulasch darin kräftig bräunen. Das Gulasch aus dem Topf nehmen und beiseite stellen. Den zweiten Esslöffel Mehl in das Bratenfett streuen, gut durchrühren und dann die Fleischbrühe angießen. 
  2. Das Gulasch in die Soße geben, einen Deckel auflegen und 2 Stunden auf niedriger Stufe sanft schmoren lassen. Das Stew hin und wieder umrühren. 
  3. Möhren und Petersilienwurzel schälen und in kleine Würfel schneiden. Die Zwiebeln schälen und fein würfeln. Das Gemüse nach etwa einer Stunde zum Fleisch geben und die letzte Stunde mitdünsten lassen. Bei Bedarf auch noch etwas Wasser in den Stew nachgießen. 
  4. Am Ende das Gericht ggf. mit Salz und Pfeffer abschmecken, aber eigentlich hatte es durch das Gemüse, das Fleisch und das Schmalz schon einen guten Geschmack und ich habe somit nichts nachgewürzt. 
Wir haben dazu einen frischen grünen Salat gegessen.

Ich wünsche Euch ein gutes neues Jahr 2014!
Eure Siggi


Sonntag, 22. September 2013

Es ist Herbst - Kartoffel-Zwiebel-Wähe

Es wieder Federweißer Zeit und eigentlich wollte ich dazu einen Zwiebelkuchen backen. Bei Dr. Oetker bin ich jedoch auf die Kartoffel-Zwiebel-Wähe gestoßen, die ich dringend nachbacken musste, weil sie so lecker aussah. Angabegemäß ist die Wähe ein traditioneller Zwiebelkuchen aus Basel und ist warm und kalt ein Genuß. Das mit "warm und kalt ein Genuß" kann ich nur bestätigen und ich muss sagen am Tag nach der Zubereitung hat sie eigentlich noch viel besser geschmeckt.

Zutaten:
Teig:

  • 200g Weizenmehl
  • 75g kalte Butter
  • 1 gestr. TL Salz
  • 75ml Eiswasser
Füllung:
  • 500g Zwiebeln
  • 2 EL Speiseöl
  • 500g mehligkochende Kartoffeln
  • 450g Schmand/ Creme fraiche leger
  • 2 TL Salz
  • frisch geriebener Muskat
  • frisch gemahlener Pfeffer
  • 4 Eier
  • 100g Schinkenwürfel
  • 100g geriebener Käse (z.B. Emmentaler)
Zubereitung:
  1. Teig zubereiten: Mehl in eine Rührschüssel geben und Butter in kleinen Stücken hinzufügen. Alles mit den Händen zerkrümeln. Salz und Wasser hinzufügen und rasch zu einem Teig vermengen. Den Teig flach drücken und in Folie verpackt mind. 30 min in den Kühlschrank stellen. 
  2. Für die Füllung die Zwiebeln abziehen und würfeln. Öl in einer Pfanne erhitzen und die Zwiebeln unter Rühren rund 15min dünsten bis sie goldbraun sind. 
  3. Kartoffeln schälen, abspülen und grob raspeln. Den Schmand in einem großen Topf zum Kochen bringen, die Kartoffelraspeln hinzufügen und etwa 5 min zugedeckt bei mittlerer Hitze unter gelegentlichem Rühren angaren. Die Zwiebeln hinzufügen und alles mit Salz, Pfeffer und Muskat abschmecken und abkühlen lassen. 
  4. Eine Tarteform fetten und den Backofen vorheizen (Ober- und Unterhitze etwa 220 Grad). 
  5. Den Teig auf bemehlter Arbeitsfläche zu einem Kreis (Durchmesser etwa 35 cm) ausrollen und die Form damit auskleiden. Der Teig soll etwas den Rand Lappen. Mit einer Gabel mehrmals einstechen und die Form auf dem mittleren Einschub in den Backofen schieben und etwa 10 min vorbacken. 
  6. Die Eier und den Schinken unter die abgekühlte Kartoffel-Zwiebel-Masse rühren und auf dem dem vorgebackenen Boden verteilen. Mit Käse bestreuen und rund 32min fertig backen. 
Ich wünsche Euch eine schöne sonnige neue Woche!

Sonntag, 25. August 2013

Frühstücksbrötchen - so fängt der Tag gleich viel besser an

Seit zwei Wochen habe ich die Internetseite vom Dekoherz Blog nicht mehr geschlossen, weil ich Angst das hatte das Rezept für die leckeren Frühstücksbrötchen nicht mehr zu finden. Angefangen hat alles mit meiner Reise nach Zürich. Als ich zurück kam, habe ich meinem Freund erzählt, dass dort die Brötchen Bürli heißen und außen ganz knusprig sind und innen ganz weich. Auf der Suche im Internet nach einem Bild bin ich sogar über ein Rezept für die Bürli gestolpert. Beim Durchlesen habe ich dann gemerkt, dass die Brötchen ja so fast gar keine Arbeit machen und heute morgen wurden Sie dann in den Ofen geschoben.
Der Teig ist ein kalt angerührter Hefeteig und gelingt wirklich einfach! Keine Angst davor!

Zutaten:

  • 500g Mehl (nach Originalrezept 100g Rogenmehl, 400g Weizenmehl) - ich habe einfach gemischt, was ich noch im Schrank hatte. Das war Weizenmehl (150g) und der Rest Dinkelmehl/Roggenmehl, 
  • 340ml lauwarmes Wasser (hier bitte aufpassen, dass es nicht zu heiß ist, sondern wirklich nur lauwarm)
  • 1 Würfel frische Hefe
  • 2 TL Salz
Zubereitung:
  1. Das Mehl in eine Schüssel geben, die Hefe darüber bröckeln, Wasser und Salz dazugeben und alles zu einem glatten Teig verrühren. 
  2. Den Teig in eine Schüssel mit Deckel geben (es sollte noch etwa doppelt so viel Platz in der Schüssel sein) und über Nacht (oder 2-3 Stunden) im Kühlschrank gehen lassen.
  3. Den Backofen auf 230 Grad vorheizen und ein Backbleck mit Backpapier auslegen.
  4. Den Teig aus dem Kühlschrank holen und leicht mit Mehl bestäuben. Dann mit einem Esslöffel Teigstücke abstechen und auf das Backblech legen. 
  5. Die Brötchen etwa 20 Minuten backen.
Kaum zu glauben, dass so einfach und schnell so leckere Brötchen zu machen sind. 
Gestern nach der Radtour zum Col de Ober-Beerbach im Odenwald hatte ich mir die -glaube ich- auch verdient! :-) Endlich habe ich auch so ein Foto vor dem berühmten Schild im Rahmen einer Erdinger Woman's Camp Radtour. War superschön und lustig! 


Habt einen schönen Sonntag! 
Eure Siggi