Donnerstag, 2. Januar 2014

Irish Beef Stew - was deftiges für die kühlen Tage

So!!!! Wieder in Deutschland nach meinem Aufenthalt in Asien und da habe ich mich gleich mal an ein leckeres Rindfleischgericht gemacht, was ich in "Marions Kochbuch" gefunden habe: das Irish Beef Stew. Ein ziemlich einfaches und gutes Gericht, was jedoch Zeit benötigt. 
Der gute Geschmack an dem Gericht kommt durch das Schweineschmalz zustande. Also bitte nicht mit Öl oder Butter, etc. ersetzen!!!!!!!



Zutaten:
  • 400g Rindergulasch (in größere Würfel geschnitten)
  • 2 EL Mehl
  • 30g Schweineschmalz
  • 400ml Fleischbrühe
  • 200g Möhren
  • 200g Petersilienwurzel
  • 2 Zwiebeln
  • 1 EL Petersilie
Zubereitung:
  1. Gulasch Fleisch in 1 EL Mehl wenden. In einem Schmortopf das Schweineschmalz erhitzen und das Gulasch darin kräftig bräunen. Das Gulasch aus dem Topf nehmen und beiseite stellen. Den zweiten Esslöffel Mehl in das Bratenfett streuen, gut durchrühren und dann die Fleischbrühe angießen. 
  2. Das Gulasch in die Soße geben, einen Deckel auflegen und 2 Stunden auf niedriger Stufe sanft schmoren lassen. Das Stew hin und wieder umrühren. 
  3. Möhren und Petersilienwurzel schälen und in kleine Würfel schneiden. Die Zwiebeln schälen und fein würfeln. Das Gemüse nach etwa einer Stunde zum Fleisch geben und die letzte Stunde mitdünsten lassen. Bei Bedarf auch noch etwas Wasser in den Stew nachgießen. 
  4. Am Ende das Gericht ggf. mit Salz und Pfeffer abschmecken, aber eigentlich hatte es durch das Gemüse, das Fleisch und das Schmalz schon einen guten Geschmack und ich habe somit nichts nachgewürzt. 
Wir haben dazu einen frischen grünen Salat gegessen.

Ich wünsche Euch ein gutes neues Jahr 2014!
Eure Siggi


Sonntag, 22. September 2013

Es ist Herbst - Kartoffel-Zwiebel-Wähe

Es wieder Federweißer Zeit und eigentlich wollte ich dazu einen Zwiebelkuchen backen. Bei Dr. Oetker bin ich jedoch auf die Kartoffel-Zwiebel-Wähe gestoßen, die ich dringend nachbacken musste, weil sie so lecker aussah. Angabegemäß ist die Wähe ein traditioneller Zwiebelkuchen aus Basel und ist warm und kalt ein Genuß. Das mit "warm und kalt ein Genuß" kann ich nur bestätigen und ich muss sagen am Tag nach der Zubereitung hat sie eigentlich noch viel besser geschmeckt.

Zutaten:
Teig:

  • 200g Weizenmehl
  • 75g kalte Butter
  • 1 gestr. TL Salz
  • 75ml Eiswasser
Füllung:
  • 500g Zwiebeln
  • 2 EL Speiseöl
  • 500g mehligkochende Kartoffeln
  • 450g Schmand/ Creme fraiche leger
  • 2 TL Salz
  • frisch geriebener Muskat
  • frisch gemahlener Pfeffer
  • 4 Eier
  • 100g Schinkenwürfel
  • 100g geriebener Käse (z.B. Emmentaler)
Zubereitung:
  1. Teig zubereiten: Mehl in eine Rührschüssel geben und Butter in kleinen Stücken hinzufügen. Alles mit den Händen zerkrümeln. Salz und Wasser hinzufügen und rasch zu einem Teig vermengen. Den Teig flach drücken und in Folie verpackt mind. 30 min in den Kühlschrank stellen. 
  2. Für die Füllung die Zwiebeln abziehen und würfeln. Öl in einer Pfanne erhitzen und die Zwiebeln unter Rühren rund 15min dünsten bis sie goldbraun sind. 
  3. Kartoffeln schälen, abspülen und grob raspeln. Den Schmand in einem großen Topf zum Kochen bringen, die Kartoffelraspeln hinzufügen und etwa 5 min zugedeckt bei mittlerer Hitze unter gelegentlichem Rühren angaren. Die Zwiebeln hinzufügen und alles mit Salz, Pfeffer und Muskat abschmecken und abkühlen lassen. 
  4. Eine Tarteform fetten und den Backofen vorheizen (Ober- und Unterhitze etwa 220 Grad). 
  5. Den Teig auf bemehlter Arbeitsfläche zu einem Kreis (Durchmesser etwa 35 cm) ausrollen und die Form damit auskleiden. Der Teig soll etwas den Rand Lappen. Mit einer Gabel mehrmals einstechen und die Form auf dem mittleren Einschub in den Backofen schieben und etwa 10 min vorbacken. 
  6. Die Eier und den Schinken unter die abgekühlte Kartoffel-Zwiebel-Masse rühren und auf dem dem vorgebackenen Boden verteilen. Mit Käse bestreuen und rund 32min fertig backen. 
Ich wünsche Euch eine schöne sonnige neue Woche!

Sonntag, 25. August 2013

Frühstücksbrötchen - so fängt der Tag gleich viel besser an

Seit zwei Wochen habe ich die Internetseite vom Dekoherz Blog nicht mehr geschlossen, weil ich Angst das hatte das Rezept für die leckeren Frühstücksbrötchen nicht mehr zu finden. Angefangen hat alles mit meiner Reise nach Zürich. Als ich zurück kam, habe ich meinem Freund erzählt, dass dort die Brötchen Bürli heißen und außen ganz knusprig sind und innen ganz weich. Auf der Suche im Internet nach einem Bild bin ich sogar über ein Rezept für die Bürli gestolpert. Beim Durchlesen habe ich dann gemerkt, dass die Brötchen ja so fast gar keine Arbeit machen und heute morgen wurden Sie dann in den Ofen geschoben.
Der Teig ist ein kalt angerührter Hefeteig und gelingt wirklich einfach! Keine Angst davor!

Zutaten:

  • 500g Mehl (nach Originalrezept 100g Rogenmehl, 400g Weizenmehl) - ich habe einfach gemischt, was ich noch im Schrank hatte. Das war Weizenmehl (150g) und der Rest Dinkelmehl/Roggenmehl, 
  • 340ml lauwarmes Wasser (hier bitte aufpassen, dass es nicht zu heiß ist, sondern wirklich nur lauwarm)
  • 1 Würfel frische Hefe
  • 2 TL Salz
Zubereitung:
  1. Das Mehl in eine Schüssel geben, die Hefe darüber bröckeln, Wasser und Salz dazugeben und alles zu einem glatten Teig verrühren. 
  2. Den Teig in eine Schüssel mit Deckel geben (es sollte noch etwa doppelt so viel Platz in der Schüssel sein) und über Nacht (oder 2-3 Stunden) im Kühlschrank gehen lassen.
  3. Den Backofen auf 230 Grad vorheizen und ein Backbleck mit Backpapier auslegen.
  4. Den Teig aus dem Kühlschrank holen und leicht mit Mehl bestäuben. Dann mit einem Esslöffel Teigstücke abstechen und auf das Backblech legen. 
  5. Die Brötchen etwa 20 Minuten backen.
Kaum zu glauben, dass so einfach und schnell so leckere Brötchen zu machen sind. 
Gestern nach der Radtour zum Col de Ober-Beerbach im Odenwald hatte ich mir die -glaube ich- auch verdient! :-) Endlich habe ich auch so ein Foto vor dem berühmten Schild im Rahmen einer Erdinger Woman's Camp Radtour. War superschön und lustig! 


Habt einen schönen Sonntag! 
Eure Siggi

Sonntag, 4. August 2013

Bun it!!!! - Hamburger Brötchen (Buns)

Mit den Buns ist das wieder mal so eine Sache, wo ich mich frage, warum ich die nicht schonmal früher gebacken habe. Ich hatte nie die Idee Hamburger-Brötchen (auch Buns genannt) selbst zu backen.  Ich weiß gar nicht warum, aber irgendwie stand für mich immer fest, dass man die einfach kauft. Ganz zufällig habe ich dann im Internet bei www.huettenhilfe.de das Bun- Rezept entdeckt, weil es so schön direkt auf der Startseite stand.

Ein Grillabend stand sowieso an und da gab es dann gleich mal Burger mit den selbstgebackenen Buns. Im Sommer ist so ein Hefeteig ja auch perfekt. Er kann dann schön auf dem Balkon in der Sonne in Ruhe aufgehen und es sich gut gehen lassen. :-) Die Brötchen waren super - sie wurden nicht labberig, als das Fleisch und die Beilagen drauf kamen und schmeckten einfach gut.


Zutaten:
  • 235ml Milch
  • 120ml Wasser
  • 55g Butter
  • 560g Mehl (Typ 405)
  • 1 Päckchen Trockenhefe
  • 25g Zucker
  • 9g Salz
  • 1 Ei
  • Sesam
Zubereitung:
  1. Wasser, Milch und Butter in einem kleinen Topf auf etwa 50 Grad erwärmen
  2. 200g Mehl, Hefe, Zucker und Salz miteinander in einer Rührschüssel vermengen
  3. Die warme Milchmischung hinzugeben und währenddessen weiter rühren. Aufpassen, dass die Milchmischung nicht zu heiß hinzugegeben wird, da sonst die Hefe kaputt gehen kann. 
  4. Das Ei zugeben und nach und nach das übrige Mehl einrühren. 
  5. Den Teig kneten bis der Teig geschmeidig ist. Wenn der Teig zu klebrig ist, dann noch etwas Mehl dazugeben. 
  6. Den Teig gehen lassen, bis er sich deutlich vergrößert hat. 
  7. Dann den Teig nochmal durchkneten und in 8-10 Teiglinge aufteilen und zu Kugeln formen. Diese auf ein Backblech mit Backpapier legen und zu flachen Scheiben drücken. Etwas Abstand zwischen den Teiglingen lassen. 
  8. Den Sesam darüber geben und nochmal gehen lassen. 
  9. Den Backofen auf 200 Grad (Ober- und Unterhitze) vorheizen und die Brötchen etwa 12 Minuten backen. 

Also, liebe Burger-Freunde, ich kann es Euch nur empfehlen, die Brötchen doch mal selbst zu backen. Gehen sehr leicht und irgendwie ist selbst gemacht doch einfach schöner als selbst gekauft, oder? ;-)

Donnerstag, 25. Juli 2013

Was für die heißen Tage - kalte Paprikasuppe

Grillen ist ja schön und nett, aber irgendwie hat es uns mal gereicht und wir hatten mal Lust auf ein anderes Sommergericht, weg von gegrilltem Fleisch, gegrilltem Gemüse und Salat. Im Sommerheft von Essen und Trinken habe ich dann die kalte Paprikasuppe entdeckt, die sich passend
für einen heißen Sommertag erwiesen hat. Eigentlich bin ich kein Fan von kalten Suppen, aber diese ist wirklich aromatisch und es passt alles zusammen. Das beste daran ist wieder mal, dass sie kaum Arbeit macht und ratz fatz gekocht ist.

Zutaten:

  • 1kg rote Paprika
  • 150g Schalotten
  • 3 EL Olivenöl
  • 2 Knoblauchzehen
  • 1,2l Gemüsebrühe
  • Salz, Pfeffer
Zubereitung:
  1. Die Paprika waschen, die Kerne und den Strunk entfernen und in kleine Stücke schneiden. 
  2. Knoblauch und Schalotten schälen und in feine Würfel schneiden. 
  3. Das Olivenöl heiß werden lassen und darin die Schalotten und den Knoblauch anschwitzen. Die Paprika dazugeben und mitdünsten. 
  4. Mit der Gemüsebrühe aufgießen und mit Salz und Pfeffer würzen. 
  5. Etwa 30 Minuten köchen lassen. Ist das Gemüse weich, dann die Suppe fein pürieren und etwa 4 Stunden erkalten lassen. 
Probiert es aus! Guten Appetit!