Samstag, 20. April 2013

Es grünt! Mangoldgemüse mit Pasta

Kennt ihr Mangold? Ich liebe dieses schöne grüne Gemüse, welches auch super gesund ist und viele Vitamine (K, A, E), sowie viel Natrium, Magnesium, Kalium und Eisen enthält. Vom Geschmack her leicht vergleichbar mit Spinat und er kann auch auf diese Weise zubereitet werden. Mein Lieblingsgericht mit Mangold ist jedoch das Mangoldgemüse mit Pasta (Spagetti, Penne, Farfalle, was auch immer). Der Mangold, Zwiebeln, Knoblauch und getrocknete Tomaten geben hier den Geschmack! Probiert es aus! 
Zutaten:
  • 500g Mangold
  • 1 Zwiebel
  • 1-2 Knoblauchzehen
  • 7-8 getrocknete Tomaten in Öl
  • Olivenöl
  • Salz
  • Pfeffer
  • 250-300g Pasta

Zubereitung:
  1. Mangold putzen und waschen. Stiele fein hacken, die Mangoldblätter in feine Streifen schneiden. 
  2. Zwiebeln und Knoblauch schälen und fein hacken. 
  3. Die getrockneten Tomaten ebenfalls fein hacken
  4. Die Zwiebeln im Olivenöl andünsten und den Knoblauch dazugeben und kurz mitdünsten. 
  5. Den geschnittenen Mangold in die Pfanne geben und rund 5 Minuten dünsten. Dann die Tomaten dazugeben und das ganze mit Salz und Pfeffer abschmecken. 
  6. In der Zwischenzeit die Nudeln bissfest garen und mit dem Gemüse mischen und sofort servieren. 
  7. Wer mag gibt noch etwas frisch geriebenen Parmesan dazu. 
Perfekt dazu passt noch ein schöner frischer Salat! 


Ich wünsche Euch ein schönes Wochenende! 

Sonntag, 14. April 2013

Apple Pie! Ein großer oder 4 kleine... egal wie, lecker sind sie auf jede Weise!

Bei meinem letzten Besuch bei Williams Sonoma (mein Lieblings-Küchengeschaft in USA) habe ich mir eine Form für Mini Pies gekauft. Nach knapp einem halbem Jahr im Küchenschrank habe ich sie jetzt mal rausgeholt. Ich habe noch so viele Äpfel, die zum Essen zu weich sind, aber sich perfekt für Kompott oder Kuchen eignen. Also nichts wie ran an den Apple Pie. Ich habe ganz einfach das Rezept genommen, welches auf der Packung der Form abgedruckt war. Bei den amerikanischen Pie-Rezepten kann man doch nichts falsch machen. Das Rezept habe ich für 4 Mini Pies genutzt, aber es sollte auch perfekt sein für eine große Tart- oder Pie-Form.


Zutaten:
Für den Teig:
  • 390g Mehl
  • 1 TL Salz
  • 2 EL Zucker
  • 250g kalte Butter (in kleine Stücke geschnitten)
  • 3-4 EL Eiswasser
Für die Füllung:
  • 1,4 kg Äpfel (geschält, entkernt und in kleine Stücke geschnitten)
  • 90g Zucker
  • 1/2 TL Zimt
  • etwas Muskat
  • 1 1/2 TL Speisestärke
  • 2 TL Zitronensaft
Zum Bestreichen:
  • 1 Ei, verschlagen mit 2TL Wasser
  • etwas Zucker
Zubereitung:
  1. Für den Teig Mehl, Salz und Zucker verrühren, dann die kalte Butter unterrühren und 3 EL Eiswasser dazugeben. Der Teig sollte gut zusammenhalten, wenn man ihn mit den Fingern zusammendrückt, aber nicht klebrig sein. Ist er noch zu krümelig, noch etwas Eiswasser dazugeben. Immer nur 1 TL und dann schauen, wie der Teig ist. 
  2. Dann den Teig in zwei Hälften teilen und beide Teile zu kleinen Scheiben formen. Die beiden Scheiben mindestens 2 Stunden oder länger in den Kühlschrank legen. Der Teig kann auch gut über Nacht im Kühlschrank bleiben. 
  3. Für die Füllung die Äpfel, Zucker, Zimt, Muskat, Speisestärke und den Zitronensaft in einem Topf (rund 4L-Topf) verrühren und bei mittlerer Hitze zum Kochen bringen. Ab und zu umrühren und etwa 13-15 Minuten leicht kochen lassen. Vom Herd nehmen und auf Zimmertemperatur abkühlen lassen. 
  4. Den Herd auf 180 Grad (Ober- und Unterhitze) vorheizen und die Form fetten.
  5. Die eine Hälfte des Teiges ausrollen bis er die Größe der Tartform erreicht hat. Am besten zwischen zwei Frischhaltefolien, dann klebt der Teig weder am Nudelholz noch auf der Arbeitsfläche fest. Den Teig in die Form füllen. 
  6. Die Apfelmasse einfüllen und die zweite Teighälfte ausrollen, so dass er als Deckel auf den Pie passt. Wer möchte kann gerne noch Muster ausstechen. 
  7. Den Deckel mit dem Ei bestreichen und etwas Zucker darüber streuen. 
  8. Den Pie 50-60 Minuten backen. Die kleinen Pies habe ich rund 32 Minuten gebacken. 

Die Pies waren der Hammer und einfach nur lecker und wirklich superzart, was ja bei der Menge an Butter auch kein Wunder ist. Ich denke 200g würden auch reichen. An diesem Rezept sieht man wieder: Wo was gutes drin ist, kommt auch was tolles raus! 
Ich werde jetzt sicher öfters mal Pies machen... mit Kirschen, Aprikosen, Heidelbeeren oder auch mal deftig mit Hackfleisch! Herrlich! 

Schönen Sonntag Abend Euch! 

Sonntag, 31. März 2013

Osterbrot

Schon seit Jahren wollte ich gerne mal ein Osterbrot backen und irgendwie hat es nie geklappt. Dieses Jahr ist es soweit! Nach einiger Recherche im Internet habe ich mich für ein Rezept von der Rapunzel-Website (www.rapunzel.de) entschieden. Rapunzel ist ein Hersteller von Bio-Lebensmittel.
Das Rezept schien mir einfach und mit leckeren Zutaten.


Zutaten:
Teig:

  • 500g Weizenmehl Type 550
  • 1 Päckchen Trockenhefe
  • 3 EL halbfester Honig (ist der Honig zu fest, gebt ihn einfach 10-20sek in die Mikrowelle)
  • 1 TL Zimt
  • 1/2 TL Delifruit Gewürz
  • abgeriebene Schale von 1 Zitrone
  • 80g weiche Butter
  • 1/4l lauwarme Milch
  • 80g Rosinen
  • 80g gehackte Mandeln
Für den Guss:
  • 40g Butter
  • 3 EL Honig
  • 2 EL Rum
  • 2 TL Vanillezucker
  • Mandelblättchen
Zubereitung:
  1. Aus den unter Teig angegebenen Zutaten (außer Rosinen und Mandeln) einen geschmeidigen Hefeteig kneten. 
  2. Den Teig etwa 30 Minuten ruhen und gehen lassen. 
  3. Den Teig nochmals kneten und dabei Rosinen und Mandeln unterkneten. 
  4. Aus dem Teig einen Laib formen und diesen auf ein gut gefettetes Backblech legen. In den Laib mit einem Messer ein Rautenmuster einritzen und nochmals 30Minuten gehen lassen. 
  5. Ofen auf 200 Grad (Ober- und Unterhitze) vorheizen. 
  6. Das Osterbrot im vorgeheizten Ofen etwa 20-25 Minuten backen. Herausnehmen und etwas auskühlen lassen. 
  7. Für den Guss die Butter schmelzen lassen. Den Honig, Rum und Vanille zugeben und unterrühren. Den Guss auf das Osterbrot streichen und mit Mandelblättchen bestreuen. 
Noch schöne restliche Osterfeiertage und bald Frühling wünsche ich uns allen! 

Samstag, 30. März 2013

Fleischlos - Kürbisspätzle am Karfreitag

Karfreitag ist ein Fasttag! Naja, gefastet wird ja meistens kaum, aber doch wird oft kein Fleisch gegessen. In unserem Kühlschrank wartete noch ein wunderschöner Butternut Kürbis auf seine Verarbeitung. Auf Suppe hatte ich keine Lust und da habe ich mich mal beim Surfen im Internet inspirieren lassen und bin bei Paule (www.paules.lu) auf Kürbisspätzle gestoßen. Ein schöner Kopfsalat war auch noch im Haus und so war das Karfreitagsessen geritzt. Für Spätzle nutze ich gerne das klassische Tupperware Rezept, welches ich dann um das Kürbispüree ergänzt habe.


Ich habe das Kürbispüree am Abend vorher zubereitet, aber ich denke man kann es auch kurz vorher machen und abkühlen lassen.

Zutaten:

  • 1 Butternut Kürbis
  • etwas Olivenöl
  • 500g Weizenmehl
  • 2 TL Salz
  • 4 Eier
  • 220ml lauwarmes Wassser
Zubereitung:
Kürbispüree:
  1. Backofen auf 200 Grad (Ober- und Unterhitze) vorheizen.
  2. Den Kürbis schälen und in Stücke schneiden. Die Kürbisstücke auf ein Backblech (auf Backpapier) geben und mit Olivenöl einreiben.
  3. 45-55 Minuten im Ofen backen, dann herausnehmen und in eine Schüssel geben und fein pürieren. 
Spätzle:
  1. Mehl, Salz, Eier, Wasser und Kürbispüree zu einem Spätzleteig verrühren und so lange schlagen bis Luftblasen entstehen. Den Teig rund 10 Minuten ruhen lassen. Dann den Teig nochmals schlagen. 
  2. Die Spätzlereibe über einen Topf mit kochendem Salzwasser legen und den Teig portionsweise auf die Reibe geben und langsam durch die Löcher streichen. Ich nehme die Spätzlereibe von Tupperware (Spätzleria). 
  3. Die Spätzle einmal aufkochen lassen und anschließend die oben schwimmenden Spätzle mit einer Schaumkelle aus dem Wasser holen und warm stellen. Diesen Vorgang so oft wiederholen, bis der Teig aufgebraucht ist. 
Zu den Kürbisspätze Salz, Pfeffer und etwas Olivenöl oder Butter geben. Die Spätzle haben einen so schön intensiven Kürbisgeschmack, dass man gar keine separate Soße benötigt. 

Schöne Ostern!

Samstag, 9. März 2013

Abgekupfert - Zitronen-Bananen Kuchen

Als ich den Zitronen-Bananen-Kuchen auf dem Blog von Paule (www.paules.lu) gesehen haben, wusste ich sofort: Den MUSS ich nachbacken! Das Problem am Bananenkuchen ist nur immer, dass man reife Bananen braucht und oft sind die schon alle aufgegessen bei uns bevor sie wirklich reif (mit braunen Flecken oder gar ganz braun) sind. Diese Woche hat es geklappt und es gab leicht fleckige Bananen und ich konnte mich endlich ans Werk machen. :-)



Zutaten:

  • 200g Weizenmehl
  • 40g Speisestärke
  • 2 TL Backpulver
  • 1/2 TL feines Salz
  • 40g Margarine
  • 2 EL Pflanzenöl
  • 140g Rohrohrzucker
  • 1 Vanillestange
  • 3 Eier
  • 3 reife Bananen
  • Abrieb von 1 Zitrone
  • 3 EL Zitronensaft
  • 50ml Milch
Zubereitung:
  1. Kastenkuchenform einfetten und mit Mehl bestäuben. 
  2. Backofen auf 190 Grad Ober- und Unterhitze vorheizen. 
  3. Mehl, Speisestärke, Backpulver und Salz vermischen und beiseite stellen. 
  4. Bananen mit einer Gabel zerdrücken und mit dem Zitronenabrieb und dem Saft vermischen. 
  5. Mit der Küchenmaschine Margarine, Öl, Zucker und Vanille ca. 5 Minuten zu einer hellen Masse schlagen. Dann ein Ei nach dem anderen unterrühren. 
  6. Auf kleinster Stufe die Hälfte der Mehlmischung unterrühren, dann die Bananen und die Hälfte der Milch und zum Schluß Mehl hinzugeben. Ist der Teig zu zäh, die restliche Milch dazugeben. 
  7. Den Teig in die gefettete Form füllen und etwa 45-50 min backen. 
  8. Aus dem Ofen nehmen und in der Form auskühlen lassen. 
Ich wünsche Euch ein schönes Wochenende!